Selene in Japan

Ein Jahr im Land der aufgehenden Sonne
 

Letztes Feedback

Meta





 

Archiv

Ankunft im heißen(!) Japan

Gestern war es so weit, ich bin um 8:30 Uhr Ortszeit in Japan, Narita Airport angekommen. Um 5 Uhr ging am 14. in Echem mein Wecker und sofort war ich hellwach. Die beiden anderen Wecker, die ich mir vorsichtshalber gestellt hatte, wären nicht nötig gewesen. Dann ging es mit dem Auto nach Hamburg zum Flughafen, wo ich mich von Mama, Papa und Lilith verabschiedet habe, die mich hingebracht haben. So aufgeregt wie in dem Moment war ich, glaube ich, noch nie! Dann bin ich über Amsterdam nach Japan geflogen. Dort haben mich meine (vorerstige) Gastfamilie und eine Lehrerin der Schule, auf die ich gehen werde, begrüßt. Dann ging es mit dem Auto meiner Gastfamilie nach Yokohama, das hat ungefähr zwei Stunden gedauert. In Yokohama angekommen, sind wir erst einmal einkaufen gegangen. Ich durfte mir eine eigene Reis- und Suppenschale, sowie Essstäbchen aussuchen. Dann haben wir noch Essen gekauft. Der Supermarkt, in dem wir waren, war riesig! Dort kann man nicht nur Essen sondern auch alles andere kaufen! Auch sonst gibt es große Unterschiede: so viele Verkäufer habe ich noch nie in einem Supermarkt gesehen, überall sind welche, die einem helfen und noch mehr, die einem etwas zum Probieren andrehen wollen. Was mich jedoch geschockt hat, war nach dem Bezahlen. Alles wird in Plastiktüten eingepackt! Und zwar so gut wie alles was man kauft einzeln. Der Salatkopf wird eingepackt, sowie die bereits eingeschweißten Ananasscheiben. Das dann noch in größere Tüten zum Tragen. So kommen bei einem normalen Einkauf bis zu 20 Tüten zum Einsatz. Heute habe ich erstmal ganz lange geschlafen, schließlich bin ich 7 Stunden vorgesprungen in der Zeit. Ich bin schon gespannt, was die nächsten Tage so bringen und ab dem 1.7. fängt die Schule an. Nun werde ich aber erstmal "weiter ankommen" Eure Selene

1 Kommentar 16.8.14 07:00, kommentieren

Impressionen I

Tee, das Getränk in Japan; schwarz oder grün; heiß oder kalt Schuhregal in der Schule mit Gästehausschuhen, ratet mal wo meine Schuhe sind Drei Frauen im traditionellen Kimono, die ich bei einer Fotoaustellung gesehen habe

2 Kommentare 18.8.14 16:07, kommentieren

Hitze

atsui! Das ist wohl das Wort, welches ich bis jetzt am häufigsten in Japan gehört habe - heiß! Und das stimmt. Morgens um halb sieben sind es schon 27°C, im Laufe des Tages wird es bis zu 36°C. Jedes Haus, jeder Bus und jede Bahn, alles hat eine Klimaanlage. Die Türen in dem Haus meiner Gastfamilie sind echt klein, ich (und ihr wisst, ich bin nicht so groß) komme ganz locker an den oberen Rand. Aber dafür ist dadurch über der Tür Platz für eine Klimaanlage. Es gibt aber auch Klimaanlagen, die als Schlitze im Boden integriert sind. In der Bahn und im Bus, kommt die kalte Luft von oben aus der Decke. Manchmal hat jeder Sitz einen eigenen Schlitz und man kann individuell einstellen, wie im Auto. Außerdem hat der Japaner so seine Techniken, sich etwas Erfrischung zu verschaffen. So hat man generell einen Schirm, einen Fächer, ein kleines Handtuch und kalte Getränke dabei. Der Schirm ist häufig sogar ein Sonnenschirm und vorzugsweise von älteren Frauen genutzt. Fächer gibt es in allen Größen und Formen. Klassische aus Stoff, die man aber auch an jeder Ecke kaufen kann, aber auch welche aus Pappe, mit allen Motiven. Von Disney, Firmen, Läden, Filmen, Musikgruppen... In groß, aber auch kleiner und damit praktischer zum Mitnehmen. Das Handtuch wird dazu benutzt, sich den Schweiß aus Gesicht, Nacken und Dekolleté zu wischen. Eigentlich jeder hat eins und es ist unglaublich praktisch! Um ein kaltes Getränk zu haben, füllt man etwas von dem gewünschten Getränk in eine Flasche und friert es ein. Dann füllt man den Rest der Flasche auf, wenn man losgeht und hat somit wirklich lange ein eisgekühltes Getränk! Das muss man jedoch dann in ein Handtuch einwickeln, da sonst das Kondenswasser die ganze Tasche durchnässt.

2 Kommentare 21.8.14 09:38, kommentieren